Bewässerungsmatten richtig einsetzen
Eine Bewässerungsmatte kann mehrere Töpfe auf einer gemeinsamen Fläche versorgen. Entscheidend sind eine ebene Unterlage, eine passende Wasserzufuhr und der Kontakt zwischen Matte und Pflanzsubstrat.
Das benötigen Sie
Planen Sie eine passende Bewässerungsmatte, eine wasserdichte Wanne oder Unterlage und eine zum System passende Wasserzufuhr ein. Die Pflanzgefäße müssen Feuchtigkeit über ihren Boden aufnehmen können. Ein geschlossener Übertopf verhindert diesen Kontakt.
In fünf Schritten zur Bewässerungsfläche
- Unterlage vorbereiten: Wählen Sie eine stabile, möglichst waagerechte Fläche und schützen Sie empfindliche Möbel vor Wasser.
- Matte verlegen: Schneiden Sie das Material passend zu und vermeiden Sie Falten oder hochstehende Kanten.
- Vorbefeuchten: Befeuchten Sie die Matte entsprechend der Produktanleitung gleichmäßig.
- Töpfe aufstellen: Prüfen Sie, ob die Bodenöffnungen beziehungsweise das Substrat tatsächlich Kontakt zur Matte haben. Hohe Topffüße können die Wasseraufnahme unterbrechen.
- Probelauf durchführen: Kontrollieren Sie auch die Töpfe am Rand und am weitesten von der Wasserzufuhr entfernt.
Unterlage und Abdeckung unterscheiden
Eine wasserdichte Unterlage unter der Matte schützt den Untergrund. Eine geeignete, wasserdurchlässige Abdeckfolie kann oberhalb der Matte liegen. Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine geschlossene Folie zwischen Matte und Topfboden kann die Wasseraufnahme verhindern. Beachten Sie deshalb den vorgesehenen Schichtaufbau des Produkts.
Wenn einzelne Töpfe trocken bleiben
Prüfen Sie zuerst den Bodenkontakt, die Ebenheit der Fläche und die Verteilung der Feuchtigkeit. Mehr Wasser allein behebt einen Luftspalt unter dem Topf nicht. Gruppieren Sie möglichst Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf und reinigen Sie die Stellfläche regelmäßig.